Demokratie (FSK 55)

Ob man derzeit von -> Demokratie sprechen kann, lassen wir mal dahingestellt (jedenfalls hier, im Buch ist´s ja geboten kurz und knackig verhandelt, inklusive Zukunftsvorschlg) – abermals glasklar dürfte aber nach dem Brexit-Votum sein, dass gerade diejenigen, die unsere vergangenen und heutigen Fehlentscheidungen werden ausbaden müssen, entweder gar keine Stimme haben (weil sie noch nicht 18 sind) oder eben eine stummgeschaltete, die unterm Strich nicht die Bohne zählt: Weil wir alten feigen Säcke und Aussitzer fest geschlossen permanent Schwachsinn verabschieden, frei nach dem Dauermotto: „Für uns wird´s ja wohl noch reichen, danach gilt das Prinzip Feuerbestattung, da kratzt uns dann nicht mal mehr die Sintflut!“

Zahlen, frische? Hat sogar der „Mirror“, zum Brexit, selbstredend.

Ob das so ganz ohne Revolution behebbar ist? Durch gutes Zureden, die Alten möchten doch mal Rücksicht nehmen? Träumt weiter. Und, nee, es wird vermutlich nicht ganz reichen, eine SimCity-Revolution auf euren Displays herbeizuwischen …

2 Antworten

  1. Ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Gut, dass die Briten abstimmen durften (Demokratie) oder schlecht, weil sie die EU verlassen und das, der vermutliche Anfang vom Ende ist?
    Chr.

    • Jenseits der Frage, ob man überhaupt von Demokratie sprichen darf, wenn Uninformierte über wichtige Dinge abstimmen, deren Tragweite sie so ganz und gar nicht verstehen – rudere ich in Sachen Jugend zurück, denn eben die hätte durchaus ein anderes Ergebnis herbeiführen können, wäre sie denn wählen gegangen. Dass die Wahlbeteiligung unter den bis 24jährigen nur bei 36% lag, übersetzen wir also im „demokratischen“ Sinn beruhigt als: „Stimmmt so“.

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